filmfestival „Uebermorgen“

das filmfestival besucht insgesamt 100 deutsche städte mit 13 filmen zum thema:
utopien, träume, weltentwürfe.der film menschen, träume, taten berichtet beispielsweise über das leben im ökodorf sieben linden
„43 Frauen, 35 Männer und 33 Kinder haben sich den Traum vom selbstbestimmten Leben erfüllt: Seit zehn Jahren leben sie zusammen im Ökodorf »Sieben Linden«. Ihr Gesellschaftsentwurf basiert auf genossenschaftlichem Eigentum, Mitbestimmungsrecht, Gemeinschaftskultur und Selbstversorgung. Ohne die Probleme einer Großkommune auszusparen, zeigt Andreas Stiglmayr, wie Utopie ganz konkret gelebt werden kann.“

 

weiter filme…

unser planet
 “Bis 2010 werden sieben Milliarden Menschen die Erde bevölkern, 2050 sollen es neun Milliarden sein. Sie alle auf dem Niveau der westlichen Industrieländer zu versorgen, würde die Ressourcen von fünf Planeten erfordern. Müssen wir radikale Abstriche an unserem Lebensstandard vornehmen, um das Überleben aller zu sichern? Ist die Menschheit zu einem Kurswechsel überhaupt fähig?“

jesus camp
„Für Becky Fischer steht fest: »Demokratie und Freiheit zerstören sich selbst« Sie organisiert Sommercamps für Kinder evangelikaler Christen in den USA, in denen Fünf- bis Zwölfjährige mit suggestiven Methoden zur »Armee Gottes« herangezogen werden – Vorreiter einer künftigen politisch-religiösen Erneuerung der Vereinigten Staaten. Der oscar nominierte Film zeigt ein martialisches Christentum, das die Frage aufwirft, welchen Platz darin Andersdenkende haben. „

die restlichen filmbeschreibungen findet ihr hier.

Homepage: Filmfestival Uebermorgen

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wie alles begann…

dieser blog ist kein versuch irgendwen zu belehren. ich möchte ganz einfach meinen eigenen weg dokumentieren. und dabei vielleicht jemanden zum denken anregen, oder zum handeln sogar.

die idee zum blog bekam ich letzte woche…

wahnsinn. schlage ich einmal die emma auf und bin schon wieder voller wut und tatendrang. ich bin ja so schon so voll mit so vielem wovon ich weiß, wofür man kämpfen müsste. und dann kommt immer wieder so viel neues dazu. es geht um die rolle der frau (und anderer…) in pakinstan. das kann man sich überhauptgarnicht vorstellen. wenn, dann denkt man an früher,früher gab es sowas. folter, todesstrafe wegen den lächerlichsten vergehen. aber wenn man bedenkt dass es jetzt gerade abläuft. dass jetzt gerade jungen von polizisten aus der schule abgeholt und von ihnen vergewaltigt werden, dass jetzt gerade frauen im gefängnis sitzen, nur weil sie nicht den mann geheiratet haben den ihr großvater für sie bestimmt hat, dass jetzt gerade frauen umgebracht werden, damit die ehre der familie erhalten bleibt und dass der staat das erlaubt. ich will was tun wenn ich sowas höre, und nicht nur dass ich etwas tun will, aber ich sehe garkeine andere möglichkeit. in momenten wie diesen kann ich nicht verstehen wie man untätig bleiben kann, und wie es tatsächlich fast nur menschen gibt hier in meiner stadt in meinem land die wahnsinnig viel arbeiten, den großteil ihrer zeit mit arbeit verbringen, die ihnen nicht hilft und niemandem sonst, obwohl so viele es so nötig hätten. und wieviel von dieser alltäglichen arbeit ist nötig?
aber vor allem möchte ich mehr erfahren wenn ich so etwas lese, denn mir fällt auf, dass ich selbst nichts weiß, so wenig von dingen wie diesen, also was kann ich schon sagen? jedenfalls endet es fast -wie so oft- damit, dass ich das thema mit einem „was kann ich da schon machen?“ abhake und mein leben friedlich weiter lebe. immer endet es mit dieser frage, ich ersticke an meiner ratlosigkeit und fürchte mich davor , dass ich irgendwann anfange wegen ihr diesen wichtigen themen aus dem weg zu gehen. und deshalb ist damit jetzt schluss. jede frage lässt sich irgendwie beantworten. ab jetzt werde ich den sachen nachgehen, werde ich auf jede frage eine antwort finden, oder zumindest hartnäckigst suchen, werde ich mich nie wieder mit einem „keine ahnung“ zufrieden geben. schließlich sind diese sachen die allereinzigen bei denen ich mit vollem herzen dabei bin. wenn ich eigentlich lauter andere dinge zu tun hätte, oder wenn ich mal nichts zu tun habe und ruhe suche, immer sind es diese dinge mit denen ich mich beschäftige. halbe nächte kann ich mit den vielen neuen antiglobalisierungs-/umweltschutz-/ethisch korrektem leben und so weiter und so fort-büchern verbringen, die der markt zu bieten hat, mit allem, was mir zeigt warum die dinge so falsch laufen…. und deshalb werde ich ab jetzt immerimmerimmer nachfragen, weiterlesen, überall stören und helfen, wo ich nur kann. und wieso das alles nicht mit der außenwelt teilen?

[und wenn du jetzt denkst kind bist du naiv kann ich nur antworten mag sein]

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bei dem emma-artikel handelt es sich um „pakistan – die hölle auf erden“ in der ausgabe 1/08

das buch das mir zur zeit die halben nächte raubt ist die einkaufsrevolution von tanja busse

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guántanamo schließen

amnesty international hat zur zeit unter dem namen tearitdown eine weltweite aktion laufen, mit der es von der us-regierung die schließung guántanamos fordert.
gleichzeitig geht es allgemein um das verschwindenlassen von menschen, die inhaftierung ohne anklage in geheimgefängnissen, folter und misshandlung.  
mit einer „unterschrift“ auf tearitdown.org kann man sich an der petition beteiligen.
mit einem foto aus guántanamo wird jeder beitrag durch das verschwinden eines pixels dargestellt.
ziel ist die teilnahme von 500 000 menschen und damit das verschwinden des gesamten fotos.

aktuelle pressemitteilung zum thema hier. es geht um Khaled al-Maqtari, der 2004 nach Abu Ghraib und anschließend in ein geheimes gefängnis verschleppt und auf entsetzliche weise gefoltert wurde.

leider führen aktionen wie diese manchmal dazu, dass man es sich zu einfach macht. eine unterschrift setzen ist gut, aber damit sollte das gewissen nicht gestillt sein.
es gibt noch viel zu lernen und noch so viele andere möglichkeiten etwas zu tun. 

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laut sein und gehört werden

das ist er also. mein blog. mein projekt. auf diesem weg möchte ich zum denken anregen. fragen aufwerfen, antworten liefern gelegentlich. thema bin nicht ich, sondern die welt in der ich lebe. vor allem was mich stört an ihr. ich möchte meine wut zum ausdruck bringen. und irgendwen mit meinem tatendrang anstecken vielleicht.

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